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 Betreff des Beitrags: Goldstadt
BeitragVerfasst: So 7. Mär 2010, 09:46 
Hüter des Wissens
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Registriert: Mo 19. Mai 2008, 21:42
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Allgemein:
Goldstadt war einst eine überaus reiche und auch mächtige Stadt, welche es sich deshalb auch leisten konnte, ihre sogenannte Goldstadtgarde. In Rüstungen aus purem Gold herumstolzieren, als natürlich auch kämpfen zulassen! Ja sogar noch mehr, der Reichtum der Stadt aber vor allem der Hochmut und stolz seiner Bewohner sorgte dafür, dass sie sogar die Burg ihrer Stadtherren in pures Gold einkleideten, sowie auch die Hauptstraßen ihrer Stadt vergoldeten. Doch wie sooft kam der Hochmut vor dem Fall und wer hochsteigt der fällt auch umso tiefer. Denn der Hauptgrund für den Reichtum der Stadt war, wie der Name ja schon sagt, ihr Gold und dessen edle Weiterverarbeitung, zu den verschiedensten Schmuckstücken. Als dann jedoch die Zwerge, welche mit ihrem Stadtviertel im wahrsten Sinne des Wortes auf der Ader saßen. Ihre Miene aufgrund unbekannter Problem schließen mussten und sogar kurz darauf die einzigen Zugänge zu ihrem Stadtviertel auch noch regelrecht verbarrikadierten, ging es nach und nach bergab! Erst versuchte man noch aus einem der Flüsse, der in der nähe der Stadt ins Meer floss Gold zu schöpfen, doch es war nicht genügend und ging auch nicht schnell genug. Um die vorhandene gier der Stadt, auch nur im geringsten zu befriedigen. Mit dem Bau eines Staudammes und einer äußerst komplizierten automatischen Schöpfmethode, wollte man diesem Abhilfe leisten, doch auch das brachte nicht viel. Als man versuchte mit allerhand Magiekünstler, vor allem Alchemisten, auf andere Art und Weise an Gold zukommen und man gleichzeitig das Gold von den Straßen und sogar von dee Burg kratze. Waren das wohl die deutlichsten Anzeichen für den Niedergang der Stadt, doch war auch das nur der Anfang vom Ende. Denn wenig später brach auch noch der Damm und der Überschwemmung folgten wenig später auch noch eine Seuche...

Bis vor kurzem war die Stadt deshalb und auch wegen dem angriff der Monster, von vor 13 Jahren, vollkommen verlassen. Heute kehrt wieder langsam leben in die Stadt zurück, was aber ohne Frage einzig und alleine Vlad Drucul und seinen Söldnern, den sogenannten Draculs, die sich hier niedergelassen haben, zu verdanken ist.

Aufbau:
Früher war der Aufbau der Gesellschaft Goldstadts überaus komplex und deshalb auch nicht minder kompliziert. Es gab Tagelöhner, die normale Arbeiterschicht, Handwerker, Händler, edle Kaufleute aber auch Priester, Adlige und freilich die Herrscherfamilie derer von Goldstadt hoch selbst, mit der nur ihr unterstehenden Garde. Zusätzlich gab es dann aber auch noch die Zwerge, welche freilich dazugehörten aber dennoch irgendwie auch außen vor standen, da sie sich größtenteils in ihrem Stadtviertel oder besser gesagt besonders in der darunterliegenden Miene aufhielten und auch viel lieber unter sich blieben. Heute... nunja heute ist ja nichts mehr wie früher, große Teile der Stadt sind entweder in der Hand von irgendwelchen Monstern und anderen Kreaturen, überschwemmt oder einfach zusammengestürzt und somit unbewohnbar. Und in dem kläglichen Rest, nun da wohnen derzeit nur einige wenige Flüchtlinge und andere Schutzsuchende oder gar vereinzelt ein oder zwei Abenteurer. Die sich alle offensichtlich irgendetwas, von den hier sesshaft gewordenen Söldnertruppe den Dracons und somit dessen Anführer Dracul versprechen. Welcher deshalb ohne Frage zurzeit hier das sagen hat und dies nicht nur weil er einige äußerst starke Leute unter seinem Kommando stehen, sondern auch deshalb weil seine Ansichten, die Ansichten der Draculea vielen zusagen. Man sollte aber auch nicht zu viel erwarten, da er diesbezüglich niemals weder etwas gesagt oder auch sonst nur ansatzweise etwas wie ein besseres leben oder gar den Wiederaufbau der Stadt irgendjemand versprochen hat. Doch das braucht er auch nicht, denn auch so verbesserst sich jeden Tag etwas weiter die Lage, jeden Tag wird etwas mehr Geröll von den Straßen geräumt und sei es auch nur mit den einfachsten mitteln einige Häuser repariert und spärlich neu eingerichtet. Aber genau das ist es, was wieder andere anlockt, sich hier niederzulassen! Ganz einfach deshalb, weil man hier im Gegensatz zu vielen anderen Orten einen Aufschwung und somit eine Verbesserung der Lage bemerkt. Und vielleicht, nur vielleicht erstrahlt deshalb irgendwann einmal wieder Goldstadt im altem Glanze...

Besonderes:
Goldstadt war damals wie heute schon immer etwas ganz besonderes und dies bezieht sich nicht nur auf ihren einstigen übergroßen Reichtum, sondern auch ganz einfach aufgrund ihrer malerischen Lage. Kleine künstlich geschaffene Bäche und Flüsse, die sich durch die Stadt schlängeln. Die Burg, mit ihren drei Türmen, welche sich auf einem steilen Felsen in der Mitte der Stadt erhebt und nur durch einen schmalen Pfad, vom Marktplatz aus erreichbar ist. Diese erstrahlt zwar heute nicht mehr golden bis in die entferntesten Winkel wirkt aber dennoch immer noch beeindruckend. Dann wäre da auch noch der große und einst so strahlende Hafen der Stadt, jedenfalls bis er durch den Bruch des Staudamms zum Großteil Unterwasser gesetzt wurde. Dann das Zwergenviertel auf dem massiven Steinplateau unweit der Burg, welches man selbst zwar nicht einsehen kann, da es ja lange vor dem Untergang der Stadt aus unbekannten Grunde verbarrikadiert wurde. Dennoch verdeutlichen alleine schon dessen Außenmauern bzw das steinerne Tor zu diesem Viertel, die Pracht und Herrlichkeit aber vor allem auch die Kunsthandfertigkeit der Zwerge. Was nun noch fehlt ist das Gildenviertel, es ist zwar heute vollkommen in der Hand irgendwelcher Bestien aber es muss einst beeindruckend gewesen sein dort arbeiten zu dürfen. Denn sogar viele der vornehmeren Kinder der Stadt bzw freilich auch viele von weiter her, wollten unbedingt dort einen Ausbildungsplatz bekommen und sei es auch nur befristet für 1-2 Wochen. Doch das was die Stadt selbst heute noch ausmacht, ist der Tempelbezirk, in welchen einst die verschiedensten Glaubensrichtungen Hand in Hand gingen und somit freilich nebeneinander in wunderschönen Tempeln und den dazu passenden Parkanlagen koexsistierten. Heute sind auch diese, freilich zum größten teil auch nur Ruinen, zum einen aufgrund der umherstreichenden Räuber, zum anderen aber auch wegen Dieben und Plünderern, welche im laufe der Zeit nicht einmal vor allerheiligsten Reliquien halt machten! Aber wenigsten sind die Parkanlagen noch vollkommen in Schuss... gut freilich etwas verwildert wie sollte es anders sein aber trotzdem, gibt es weit und breit nach wie vor keinen schöneren Ort zum entspannen und die Seele baumeln lassen. Neben dem Hafen hat es aber auch besonders das Kaufmanns-, bzw das Zuwandererviertel hart getroffen... zum einen wegen der Zerstörungsgewalt der Monsterangriffe, von vor 13 Jahren und zum anderen, wegen ihrer guten Erreichbarkeit für die schon vorher genannten Plünderer. Ansonsten wäre da natürlich auch noch der herrliche Blick zum Meer oder besser gesagt auf einen gigantischen See, der lange zeit nur für ein Meer gehalten wurde. Und zur anderen Seite auf einen der äußersten Ausläufer des Riesengebirges.

Dies alles mag einzeln nicht viel und auch wenig bedeutsam sein aber zusammen macht es Goldstadt doch auf seine eigene Art einzigartig und auch ohne Gold zu etwas ganz besonderem. Die anderen sichtbaren Sachen, welche diese Stadt zu etwas besonderen machen, sind ohne Frage die, dass die Stadt, wie schon öfters erwähnt, zu einen Großteil unter der Kontrolle von Monstern stehen und deshalb innerhalb der eigentlichen Stadtmauern regelmäßig gekämpft wird und es sogar regelrechte Sperrbezirke gibt. Welche am Tage strengstens überwacht und in der Nacht unter allen Umständen gemieden werden. Auch erscheint es Neuankömmlingen oft mehr als nur seltsam, dass sobald die Dämmerung hereinbricht ein jeder Bewohner der Stadt, entweder zur Burg zieht oder zu den immer bemannten 2 Haupttoren begibt und sich dort verbarrikadiert. Diese beiden Haupttore sind zum einen das zwischen dem Hafen- und Zwergenviertel und zum anderen das wirkliche Haupttor der Stadt, an dessen äußersten Mauer. Aufgrund dieses „Rückzuges“ gibt es am nächsten Morgen freilich eine Menge aufzuräumen, bzw auch etliches wieder instand zusetzen und sogar regelrecht wieder zurückzuerobern. Aber noch nie ein Leben zu beklagen und das ist es was zählt oder zumindest für den derzeitigen Herrscher über die Stadt, Valdimir Draculea dem Anführer der Söldner! Denn für ihn ist ein jedes Leben wertvoller als jeder weltliche Besitz. Was wohl unter anderem freilich auch einer der Gründe ist, warum er von allen so geliebt und geschätzt wird. Das andere was die Stadt zwar besonders macht, aber nicht bekannt und somit auch nicht ersichtlich ist. Ist die Miene, die tiefe Miene der Zwerge, mit ihren unendlich vielen Tunneln und Schächten, die sich sogar weit über die Stadtgrenze hinaus erstreckt und wohl weitaus mehr als nur ein Geheimnis hütet...

Derzeitiger Herrscher:
Zurzeit wie gesagt Vlad Dracul, der letzte derer von Draculea, als Anführer der Söldner The Dracons, welche ja für die Wiederbelebung der Stadt verantwortlich sind. Aus diesem Grund besitzt er auch freilich nicht das edle Herrschaftssymbol derer von Goldstadt, die Krone von Goldstadt. Aber wer weis, vielleicht findet er diese ja auch schon bald und vielleicht ja nur vielleicht herrscht irgendwann sogar auch wieder die letzte Nachkommin derer von Goldstadt, sofern diese noch lebt...

Flagge:
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Direkt eine Flagge hat die Stadt noch nie besessen, dafür aber sehr wohl ein Wappen, dass zwar heute noch immer vielerorts Türbogen, Tore und vor allem die Wehranlagen der Festung schmückt. Doch zurzeit hat dieses Wappen aufgrund des Fehlens der Krone also des Machtsymbols der Herrscherfamilie, als auch das fehlen dieser selbst, also derer von Goldstadt an Wertigkeit verloren. Doch vielleicht ändert sich dies beides ja wieder in naher Zukunft!?

Geschichte:
Die Geschichte von Goldstadt beginnt im Grunde vollkommen unspektakulär vor etwa 700 Jahren, als sich dort wo sich heute die Burg erhebt und sich später drumherum die Stadt entwickeln sollte, ein äußerst reicher Kaufmann mit einer Vision niederließ. Der Vision von einer friedlichen und vollkommen freien Handelsstadt! Aus diesem Grund war der Ort für diese „Stadtgründung“ auch nicht wahllos ausgewählt worden, sondern von langer Hand geplant gewesen. Zum einen waren durch vorangegangen Kriege und dem zu dieser Zeit immer noch tobenden Bürgerkrieg in dieser Region, die Grenzen der umliegenden Reiche mehr als nur schwammig geworden. So das dieses Gebiet nicht nur der Theorie sondern auch in der Praxis Herrscherlos war. Zum anderen lag man hier auch mehr als nur günstig, um so sowohl über die zwei naheliegenden Flüsse, als auch dem Meer selbst, in das die beiden Flüssen flossen, regen Handel mit allen umliegenden Ländern treiben zu können. Somit war die Vision von der Freiheit schon einmal von beginn an Wahrheit geworden. Was nun noch fehlte, war eben der Teil von wegen Stadt und vor allem Frieden! Denn selbst jetzt, wo ja eigentlich noch nicht viel mehr da war, als ein kleines Lager und es somit auch augenscheinlich nicht viel zu holen gab, versuchten es dennoch allerlei Vagabunden hier fette beute zumachen. Doch wurden sie seit jeher von einer kleinen schlagkräftigen Truppe abgewehrt, welche dem Kaufmann als Leibwache dienten und sich von beginn an als Garde bezeichneten.

Doch trotz all dieser Widrigkeiten wuchs und gedieh das einst grobe Lager schnell zu einem kleinen und beschaulichen Dorf heran! Doch so richtig den Sprung zu einer Stadt schaffte man dann doch nicht aus eigener kraft heraus und somit nur der reinen Tätigkeit als Zwischenhändler. Hierbei kam der inzwischen zu einem Kaufmannsgeschlecht herangewachsenen Herrscherfamilie aber etwas zugute, was sonst überall anders nur für Chaos und Wahnsinn sorgte! Es war die magische Explosion von vor 666 Jahren, bei welcher ein Erbeben die bisherige Siedlung. Welche sich auf dem kleinen Plateau etwas abseits des ehemaligen Ausgangspunktes der Besiedlung, wo sich heute bereits schon ein recht prächtiges Anwesen befand, zerstörte. Man mag sich jetzt als Außenstehender sofort fragen, wie ausgerechnet so ein Unglück der Stadt zugute kam und genau dazu kommen wir jetzt! Denn zwar wurde die Siedlung zerstört aber es gab glücklicherweise nur sehr wenige Opfer durch das Erdbeben zu beklagen. Dass was aber so entscheidend für den weiteren Wachstum der Siedlung war, dass was eben dieses Erdbeben zutage gefördert wurde! Es war Gold oder besser gesagt eine reiche Goldader, welche sich den verdutzenden Leuten in einer breiten Spalte offenbarte. Doch trotz dieses Segens stellte genau diese Ader die Bewohner dieses Ortes wieder vor viele weitere Probleme. Denn einerseits lockt eine solche Goldader, vor allem in chaotischen Zeiten wie sie damals ja vorherrschten, immer mehr Diebes- und Mörderpack an, als unbedingt gut wäre und anderseits war das ganze Gestein dieses Plateaus überaus hartnäckig. So sah man zwar das Gold und konnte es auch anfassen aber der Abbau gestaltete sich aufgrund des äußerst harten und zähen Gesteins als überaus schwierig. Also ganz nach dem Motto „So nah und doch so fern!“. Um diese beiden Probleme aus dem Weg zu schaffen und dann endlich mit dem Goldabbau und dem dadurch finanzierten neu und Weiterausbau der Siedlung beginnen zu können. Tätigte die Kaufmannsfamilie eine mehr als nur gewagte Investition, welche sie zwar an den Rande des Ruins führte, sich aber im Nachhinein als einzig richtige Entscheidung erwies! So vergrößerten sie einerseits ihre kleine Schutztruppe und zum anderen lockten sie mit viel Geld und der Aussicht auf noch vielmehr Gold die besten Bergwerker hierher. Damit diese sich, mit all ihrem können dem Abbau des Goldes widmen könnten und sollten.

Und diesem Rufe folgten auch wahrlich die Besten der Besten und zwar die Zwerge höchstpersönlich! Denn wer sollte auch besser im Abbau irgendwelche Erze sein, als jene Rasse, der man nachsagte mit der Spitzhacke in der Hand geboren zu sein!? Die Zwerge selbst, kamen hauptsächlich aber nur hierher, weil durch ein ähnliches beben ihre alte Miene und somit auch ihre ganze Heimat eingestürzt war und sie deshalb gerade auf der suche nach einer neuen waren. Gut insgesamt waren sie natürlich recht exzentrisch, eigenwillig als natürlich auch stur aber dennoch konnte man sich ziemlich schnell einigen, was die Bedingungen des Abbaus anging! Fortan sollten nun also de Zwerge den Abbau des Goldes vornehmen, hierfür sollten sie ein eigenes Stadtviertel, samt eigenen Bürgermeister zugesprochen bekommen, als auch 50% des abgebauten Goldes. Dies mag viel klingen, in Anbetracht dessen, dass sie dieses ja schlussendlich auch wieder zu einem Großteil in der Stadt ausgeben würden bzw vorher andere Bergarbeiter bereits schon am Abbau des Goldes gescheitert waren. War dies der einzig richtige, als auch kluge Schachzug!

Bereits schon ein knappes Jahrzehnt später erkannte man die ehemalige kleine Siedlung nicht mehr wieder. Es gab mittlerweile einen äußerst stattlichen Hafen und sogar eine kleine steinerne Mauer, mit zwei ebenso steinernen Toren. Welche entlang eines damals noch kleinen Rinnsales den Hafen samt Marktplatz, von wo es hinauf zu der immer mehr wachsenden Burg ging, einkreiste und somit auch diese auch beschützte. Eine größere aber vor allem auch überaus prächtigere Steinmauer gab es jedoch auf dem Plateau, selbige kreiste das Zwergenviertel ein, in welchen es neben etlichen Statuen bereits auch schon prächtige Steinhäuser gab. Freilich spielte sich das wahre Leben der Zwerge, in der Miene ab aber dennoch musste man doch eventuellen Besuchern zeigen, wie begabt und geschickt man im Umgang mit Stein war. Zu dieser Zeit tauchte auch das erste mal der Begriff Goldstadt in den Geschichtsbüchern auf. Wohl hauptsächlich deshalb, weil man aufgrund des handwerklichen Geschicks der Zwerge, für äußerst filigrane und somit auch wunderschönen Goldschmuck bekannt war. Deren prächtigste und bekannteste Schöpfung wohl die Krone Goldstadts sein dürfte, welche zum einen freilich das Machtsymbol der Herrscherfamilie war und zum anderer sogar fortan auf ihrem Wappen zu finden war.

Der richtige Aufschwung der Stadt kam aber erst in dem Moment als sich das die Hafenstadt, denn bis dahin war sie ja nichts anderes, durch eine weitere Mauer in Hafen- und Gildenviertel unterteilte. Seit diesem Tage nämlich übernahmen die Menschen sozusagen das Goldhandwerk der Zwerge, so das diese sich fortan vollkommen auf den Goldabbau konzentrieren konnten. Zwar nahm dadurch freilich etwas die Qualität des Schmuckes ab aber dafür konnte man nun in eine wahre Massenproduktion übergehen. Da sich die Zwerge aber nun wie gesagt, alleine auf den Abbau konzentrieren konnten und die Ader wohl großer und somit auch reicher war als man zu anfangs angenommen hatte, rollte sprichwörtlich der Rubel! Und so dauerte es nicht einmal 200 Jahre bis Goldstadt am Höhepunkt seiner Pracht und Macht angekommen war.

Die Rede ist hierbei freilich von dem vielerorts bekannten Straßen, als auch der Burg aus Gold, den prächtigen Gärten und Tempelanlagen am fuße der Burg. Welche aller Welt verdeutlichen sollten, dass es hier eine vollkommene Glaubensfreiheit gab und niemand aber auch wirklich niemand hier verfolgt wurde! Das neue Kaufmannsviertel war nahe dem Zwergenviertel mit direktem Zugang zum Marktplatz errichtet wurden und damit die dort ansässigen Kaufleute von nah und fern effektiv ihren Geschäften nachgehen konnten besaß dieses Viertel sogar ein eigenes Stadttor. Als auch eine Trennmauer zu den weniger privilegierten, den sogenannten Zuwanderern! Bei diesen handelte es sich um Tagelöhner, Glücksritter als auch Abenteuern, die hier in Goldstadt ihr Glück versuchen wollten und mit ihrer Anzahl einst die Stadt zu überfluten drohten. Weshalb trotz all des Glanzes, der Hafen kurz vor der Fertigstellung des Zuwandererviertels zu einer wahren Ghetto verkommen war. Denn er war überbevölkert und aufgrund mehrmaliger Überflutungen im laufe der Zeit auch immer mal wieder Ausgangspunkt für Krankheiten, die sich auf den Rest der Stadt ausbreiteten. Zwar verbesserte sich dieser Zustand im laufe der Zeit immer mal wieder durch mehr als nur großzügige Investitionen, der Herren von Goldstadt, in soziale Projekte. Dennoch wurde der Hafen nie wieder so recht sein Ghetto Image los. Dies alles, mal abgesehen von dem „angeblichen“ Ghetto verteidigt die mittlerweile in vollkommen goldene Rüstungen gekleidet, die Goldstadt Garde. Welche wohl auch schon alleine wegen ihrer auffälligen Rüstung, als auch wegen ihrer unglaublichen Kraft und Kampfesswillen und somit auch irgendwie dem Ruf, dass jeder für sich, so stark wie 100 Männer zu sein. Diese waren deshalb sogar weitaus besser bekannt, als der Reichtum von Goldstadt selbst und das will doch schon was heißen, wobei man freilich immer bei der Nennung der Goldstadtgarde auch von Goldstadt selbst spricht oder besser gesagt sprach!

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Zwar hatte so die Stadt einmal einen Höhepunkt erreicht, welchen nur sehr wenige andere Städte überhaupt jemals erreicht haben, doch der langsame abstieg und Verfall der Stadt sollte bereits schon kurz darauf dem Fuße folgen. Das Unglück begann, als vor 442 Jahren die Miene der Zwerge auf einmal und ohne Vorwarnung schließen musste. Schnell wurde dadurch deutlich wie abhängig alles leben in der Stadt doch von dieser Miene war. Praktisch über Nacht brach auf einmal Verzweiflung und Chaos aus, schließlich war der Abbau, die Verarbeitung und der Verkauf von Gold an sich die Hauteinnahmequelle fast aller Bewohner. Natürlich wenn man mal von jenen Betrieben und Persönlichkeiten absah, die für das alltägliche da waren und arbeiteten, so stimmt dies auch! Aber das damalige Oberhaupt, der seit jeher über die Stadt herrschenden Kaufmannsfamilie, welche sich mittlerweile sogar selbst zu einer Art Adelsgeschlecht gemacht hatte, konnte glücklicherweise die Wogen wieder glätten. Mit den Worten „Wir haben die Stadt ohne die Goldmiene gegründet und wir werden sie auch ohne fortführen!“ sprach er zwar wahre und kluge Worte, doch so einfach wie er sich das vorstellte war es dann doch nicht. Man fand zwar schnell heraus das der Fluss Shiver, welcher hier in der nähe Goldstadts oder besser gesagt kurz vor der Stadt, in der nähe des Zwergenviertels ins Meer fließt, trotz seines langen Weges Goldstaub mit sich führt. War schnell ein Plan zur Rettung der Stadt entworfen worden, so wurde ein Staudamm gebaut, der genau diesen feinen Goldstaub aus dem Wasser filtern und sammeln sollte. Dies geschah durch ein äußerst kompliziertes und deshalb auch nicht gerade billiges Schöpfsystem. Man sagte sogar, dass dieses automatische Schöpfsystem weitaus teurer war, als der Bau des Dammes selbst, auch weil man für dessen Bau nicht gerade die besten Materialien verwendete.

Aber wie dem auch sei, jedenfalls hoffte man hiermit doch noch das Ruder herumzureißen, gut die ausbeute an Gold war recht ordentlich aber in keinster weise ausreichend! Jedenfalls nicht, um das bisherige verlangen der Stadt nach Gold auch nur im geringsten befriedigen zu können. Also war es im Grunde so etwas wie eine „reine“ Fehlinvestition, weshalb deshalb auch die Stimmung auf einem Tiefpunkt angelangt war. Auch waren die Zwerge mittlerweile in der ganzen Stadt, nicht mehr so sonderlich willkommen wie früher, denn es rankten sich allerhand Gerüchte über die sonderbare Schließung der Miene. Was wohl freilich hauptsächlich daran lag, dass so gut wie nichts über die Gründe der Schließung der Miene bekannt waren. So grassierte als eins der hartnäckigsten Gerüchte, dass die Miene gar nicht ausgeschöpft und somit vollkommen abgebaut worden war. Sondern dass die Zwerge die Schließung schlicht und einfach nur vortäuschten um das ganze Gold für sich selbst zu behalten! Bevor es jedoch zu irgendwelchen Ausschreitungen diesbezüglich kommen konnte, wurde das Zwergenviertel komplett versiegelt und verbarrikadiert, sowohl von innen als auch von außen. Dies geschah etwa vor etwa 437 Jahren und es wurde seit diesem Tage auch nie wieder geöffnet. Was darauf schließen lässt, dass zumindest die Herren von Goldstadt über die genauen Gründe der Schließung der Meine vollkommen Bescheid wussten. Ansonsten hätten sie ja bestimmt im laufe der Zeit einmal versucht die Miene wieder in Betrieb zunehmen!? Was aber so oder so fraglich ist, was ist mit oder besser gesagt was wurde aus den Zwergen? Schließlich war das Zwergenviertel alles anderes als selbst versorgend...

Die nächsten Jahre bzw Jahrhunderte verbesserte sich die Lage keineswegs, sondern verschlechterte sich nur immer weiter. Deutlichste Anzeichen hierfür waren einerseits, dass im wahrsten sinne des Wortes, kratzen des Goldes von den Straßen, als auch von der Burg selbst. Den Niedergang abwenden sollten dutzende von Alchemisten, welche man insgeheim Schutz gewährte und sie in versteckten Laboren im Felsen, auf welchen die Burg steht, forschen lies. Jeden der Aufgepasst hat dürfte klar sein wonach oder? Natürlich ging es um die Herstellung von Gold aus anderen und somit weniger wertvollen Materialien. Doch leider oder wohl eher zum Glück aller anderen, mit weitaus weniger Erfolg als anfänglich erhofft hatte. Denn nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn aus Goldstadt Tonnen von „falschen“ Gold, in aller Herrenländer geflossen wären. Aber wie gesagt dazu kam es glücklicherweise nie, doch von Glück konnte hingegen die Stadt selbst schon lange nicht mehr sprechen. Da es immer weiter bergab ging, doch trotz dieser Talfahrt der Stadt, hierzu zählt auch eine immer weiter steigende Arbeitslosigkeit, versuchten immer häufiger Fremdlinge in die Stadt einzudringen und diese einzunehmen. Diese Angriffe konnte zwar die Goldstadtgarde sehr lange erfolgreich abwehren aber mit der Zeit dünnten so ihre Reihen nicht nur immer weiter aus, sondern sie waren auch gezwungen immer weiter ihr Niveau zu senken. Um wenigstens noch genügend Mitglieder zu haben, um somit noch ausreichend präsent zu wirken.

Was in den letzten 100 Jahren der Stadt folgte ist kurz und einfach zu beschreiben, Not, Leid, Hunger, Krankheiten und schlussendlich auch regelrechte Seuchen. Anfänglich wollte man trotz all dieser Widrigkeiten partu niemanden die Stadt verlassen lassen, so gab es ein striktes Ausreiseverbot, dass sogar mit Waffengewalt durchgesetzt wurde. Dies hatte den Hintergrund das sich die Herrscherfamilie derer von Goldstadt in gewisser weiser betrogen fühlten! Schließlich hatten sie immer und zu jederzeit alles in ihrer Macht stehende getan, um das Leben in der Stadt so  glücklich, friedlich und somit auch lebenswert wie möglich zu gestalten. Und hierfür schlussendlich auch eine Unmenge ihres Privatvermögens eingesetzt und nun, wo es mal etwas schlechter lief wurde ihnen das mit Undankbarkeit vergütet und die Leute konnten gar nicht schnell genug aus der Stadt hinaus kommen. So florierte aus diesem Grunde, obwohl alles andere den Bach hinter ging, zumindest der Menschenschmuggel aus der Stadt hinaus. Über mehrere geheime Tunnel unter der Stadtmauer hindurch.

Das letzte Oberhaupt derer von Goldstadt, beendete jedoch diesen Wahnsinn und löste das Ausreiseverbot wieder auf und versuchte sogar die letzten Tage seines Lebens alles mögliche um dies wieder gut zumachen. Die letzten verbliebenen Bewohner nannten ihn deshalb auch den warmherzigen Samariter... er selbst jedoch erkrankte wenig später so schwer, dass er die letzten 15 Jahre seines Lebens sein Bett nicht mehr verlassen konnte und deshalb auch in diesem verstarb. Zum Glück für ihn geschah dies kurz vor der magischen Explosion von vor 13 Jahren. Denn das was dort passierte hätte ihm mit Sicherheit das Herz gebrochen! Durch ein Beben dessen Auslöser ohne Frage die magische Explosion war, brauch der ohnehin schon lange Zeit geschwächte Damm  endgültig und überflute praktisch das komplette Hafenviertel. Gleichzeitig brachen aber auch die einst geheimen Schmugglertunnel unter der äußersten Stadtmauern zusammen und liesen so selbige an mehreren Stellen einstürzen. Und als ob das noch nicht ausreichen würde, vielen auch noch unzähligen von Monster über die Stadt her. Die letzten verbleiben Bewohner der Stadt, welche bisher trotz aller Widrigkeiten geblieben waren, konnten nun wirklich nicht anders als um ihr Leben zu rennen. Eigentlich weigerten sich die Herren von Goldstadt selbst, ebenfalls den Rückzug anzutreten, doch konnten sie schlussendlich auch nichts anderes tun. Da selbst die letzten Mitglieder der Goldstadtgarde in Anbetracht der vorrückenden Monsterhorden die Beine in die Hand nahmen und Fersengeld gaben...

In den letzten dreizehn Jahren verfiel so die Stadt einfach immer weiter, zwar ging das Wasser im Hafen in den Jahren wieder langsam zurück aber was war das schon? Schließlich war die Stadt vollkommen in der Hand von irgendwelchen Kreaturen. Dies jedoch änderte sich zumindest ein wenig vor nunmehr einem Monat, als Vlad Dracul mit seinen Leuten hierher kam und seitdem zumindest einen teil der Stadt regelmäßig zurückerobert...

Lage:
Goldstadt liegt etwas abseits aber zumindest noch in der Sichtweite eines der äußersten Ausläufer des Riesengebirges, im Osten. Im rücken der Stadt liegt eine Meer oder besser gesagt ein großer See der zumindest aus der Sicht der Bewohner von Goldstadt nie einen Namen hatte. Links und rechts der Stadt fließen zwei Flüsse in eben diesen riesigen See, deren Namen hat sich im laufe der Zeit aber immer mal wieder gewechselt. Heute nennt man den oberen Fluss Blauwasser und den unteren scherzhaft Stauwasser, wahrscheinlich auch deshalb weil noch immer an der Stelle, an der einst der Staudamm stand, ein kleiner See vorhanden ist.

Politik:
Da zurzeit Vladimir Draculea, der letzte derer von Dracul, die fänden in der Hand hat und er sich strickt an die friedliche Politik selbiger hält. Ist es auch kein Wunder, dass Goldstadt derzeit zumindest jeden Obdach und Schutz, als auch Unterstützung gewährt, der sie um selbige bittet. Jedenfalls insofern dies natürlich in seiner macht steht, insgesamt gesehen ist Vladimir aber vor allem gegenüber dem Romanischen Reich äußerst skeptisch, er hatte zwar mit diesen bisher nur einmal zu tun aber auch sonst hört man von diesen ja nicht gerade viel gutes...

Sitz der Hauptstadt:
Goldstadt besteht wie der Name schon sagt, nur aus einer Stadt, deshalb erübrigt sich die Frage wo die Hauptstadt liegt.

Fotostrecke:
Der Thronsaal
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Das Schlaf-/Regierungszimmer des letzten derer von Goldstadt
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Das innere eines Tempels im Tempelbezirk
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Eines der geheimen Labors der Alchemisten
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Ansicht einer der heutigen Schmieden im Hafenviertel
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Eine der Parkanlagen des Tempelbezirks
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Blick auf einen teil der äußersten Stadtmauer des Zuwandererviertels
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Blick von Goldstadt aus, auf einen der äußersten Ausläufer des Riesengebirges
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